files/hoernpraxis/Logo34small.jpg Fakten Geriatrie

Geriatrie

Bild Paar auf Bank

Die Geriatrie (griechisch „alt“ und „Heilkunde“) ist die Lehre von den Krankheiten des alternden Menschen. Im Mittelpunkt der Behandlung in der Geriatrie stehen Erkrankungen aus den Bereichen der Inneren Medizin, der Orthopädie, der Neurologie und der Psychiatrie und deren Folgen für  Patienten im höheren Lebensalter. Denn meist verlaufen Krankheiten bei über 65-Jährigen anders als bei jüngeren Patienten, so dass sie einer fachspezifischen Betreuung bedürfen.

 

Typisch für geriatrische Patienten ist die Wechselwirkung zwischen alters- und krankheitsbedingten Veränderungen. Dadurch ist die Selbstständigkeit im Alltag gefährdet. Alltagsaufgaben wie Essen, Laufen, sich Ankleiden und Waschen erfordern ein Zusammenspiel von körperlichen, psychischen und sozialen Fähigkeiten. Im höheren Lebensalter entstehen hier oft Schwierigkeiten, die den Verbleib in der häuslichen Umgebung bedrohen. Die zusätzliche Ausbildung ermöglicht Mithilfe spezieller Testverfahren die verschiedenen Ressourcen eines geriatrischen Patienten zu ermitteln. So kann ein individuelles Behandlungskonzept entwickelt werden.

 

Unser wichtigstes Ziel ist hierbei die Erhaltung bzw. Wiedererlangung der körperlichen und geistigen Fähigkeiten sowie die Linderung der Schmerzen. Dadurch wollen wir die Autonomie unserer Patienten stärken, sodass sie ihren Alltag weitest gehend eigenständig in ihrer häuslichen Umgebung bewältigen können.

 

Verantwortlich für den Inhalt: Dr. med. A. Boekhoff, Facharzt für Allgemeinmedizin

Stand: 16.5.2017